Das Internet der Dinge ist in vielen Branchen bereits Standard. Wer jetzt noch auf IoT-Lösungen wechseln will, sieht sich mit zahlreichen Fragen konfrontiert: Müssen die Geräte sensible Daten senden oder empfangen? Müssen die Geräte auch bei einem Stromausfall zwingend weiterlaufen? Wer könnte auf welche Weise die Geräte manipulieren und welche Folgen hätte das für den Betrieb? Zu neuer Technik gesellt sich neue Unsicherheit. Oft beginnt diese bereits mit der Wahl der Konnektivitätslösung. Sollen die Geräte via lokalem WiFi vernetzt sein oder doch lieber über Mobilfunk? Gerade bei dieser Frage scheiden sich nach wie vor die Geister. Wir betrachten beide Lösungen, ordnen die Vor- und Nachteile für euch ein und zeigen euch, wann Mobilfunk die bessere Wahl ist.

 

Die Variante WiFi – Für standortgebunde IoT-Anwendungen

Ein WLAN Router mit leuchtenden Verbindungsanzeigen
+ Kostengünstig – Nur lokal nutzbar
+ Einfach umsetzbar bei bestehendem Netzwerk – Sicherheit abhängig von lokaler Netzwerkabsicherung
+ Grosse Auswahl an Geräten – Abhängigkeit von Routern

Wohl am weitesten verbreitet und schon lange Standard ist die Konnektivität über WiFi. Die IoT-Geräte kommunizieren über einen Router miteinander und sind via Modem mit dem Internet verbunden. Die Vorteile dieser Lösung sind ihre preiswerte Umsetzbarkeit und die Integration des Datenverkehrs in ein lokales, in der Regel schon bestehendes Netzwerk. Für viele standortgebundene IoT-Anwendungen bietet sich daher die Konnektivität über WiFi an, sofern ein adäquater Internetanschluss vorhanden ist und das WiFi Netzwerk ausreichend gesichert wird.

Die Nachteile der Konnektivität über WiFi ergeben sich aus der Tatsache, dass ein lokales Netz eben auch nur lokal nutzbar ist und nicht alle IoT-Geräte verschlüsselt mit dem Router kommunizieren. Sensible Daten etwa von Sensoren oder Kameras können unter Umständen für Drittpersonen einsehbar sein, wenn das Netzwerk unzureichend gesichert ist. Ausserdem werden mit einer WiFi Lösung alle IoT Geräte abhängig von einem Router. Hat dieser einen Defekt, ist die Kommunikation zwischen allen Geräten unterbrochen, die über diesen Router kommunizieren. Dies kann je nach Anwendungsgebiet zu einer Störung des Betriebs oder Sicherheitslücken führen, etwa wenn Überwachungselemente an sensiblen Fertigungslinien ausfallen oder Gefahrengüter involviert sind.

 

Die Variante Mobilfunk – Für alle mobilen IoT-Anwendungen und für mehr Unabhängigkeit

Eine Hand, die ein Smartphone hält, auf welchem gerade ein Speedcheck läuft.
+ Ortsunabhängig einsetzbar – Zusätzliche Kosten für SIM-Karten und Datentarif
+ Die Sicherheit einer individuellen verschlüsselten Verbindung für jedes Gerät – Funktionalität abhängig von Netzabdeckung und -Verfügbarkeit
+ Einfache Einrichtung auch ohne bestehende lokale Netzinfrastruktur  

Wie es der Name schon vermuten lässt, liegt der grösste Vorteil bei einer Konnektivitätslösung via Mobilfunk in der Mobilität der Verbindung. Ein IoT Gerät, das über Mobilfunk kommuniziert, ist ortsunabhängig überall einsetzbar, wo das entsprechende Mobilfunknetz erreichbar ist. So werden Anwendungen im Aussendienst oder im Asset- und Flottenmanagement erst möglich. Darüber hinaus bietet eine Mobilfunkverbindung den Vorteil, dass jedes Gerät eine eigene, verschlüsselte Verbindung aufbaut. So funktioniert beispielsweise jede Überwachungskamera unabhängig von einem Router oder den anderen Kameras in einem Betrieb. Bei einer Störung im IT-Bereich oder dem Ausfall einer Kamera, arbeiten die anderen Kameras weiter und sind auch weiterhin aufrufbar. Gleiches gilt auch für alle anderen mobil verbundenen IoT-Geräte. Ein System, das über Mobilfunk kommuniziert, profitiert also einerseits von individuellen verschlüsselten Verbindungen zwischen den Geräten und andererseits von einer Verteilung und Isolation möglicher Störungsquellen oder Angriffspunkte.

Selbstverständlich hat auch eine Mobilfunkverbindung ihre Tücken. So ist beispielsweise für jedes Gerät eine SIM-Karte nötig und ein entsprechender Datentarif bei einem Anbieter. Das kann je nach Provider zu zusätzlichen Kosten für die Karten und die Datenpakete führen. Digital Republic bietet deshalb eine breite Palette an Tarifen an, die speziell auf IoT-Anwendungen zugeschnitten sind, damit du nie für etwas bezahlst, das du nicht brauchst. Ebenfalls berücksichtigt werden sollte die Mobilfunknetz-Abdeckung an den Standorten der Geräte, damit eine ausreichende Konnektivität gewährleistet ist. Da wir bei Digital Republic unsere Dienste über das Sunrise Netz anbieten, kannst du die Verfügbarkeit an deinem Standort ganz leicht hier überprüfen.

 

Wann Mobilfunk die bessere Wahl für deine IoT-Anwendung ist:

Hast du bereits eine professionell gewartete und gesicherte Netzinfrastruktur und benötigst deine IoT Geräte lediglich an deinem Netzwerkstandort? Dann bietet sich eine Lösung über dein bestehendes WiFi an.

Bist du allerdings auf mobile Konnektivität angewiesen, legst Wert auf eine verschlüsselte Verbindung out of the Box oder willst einfach eine flexible Lösung ohne viel Wartungs- oder Sicherungsaufwand, dann ist eine Mobilfunkverbindung die bessere Lösung für dich. Bei Digital Republic haben wir uns die Erfüllung exakt dieser Anforderungen zur Aufgabe gemacht. Unser Tarifsystem erlaubt es dir alle deine Geräte mit der nötigen Konnektivität auszustatten, ohne dabei zu viel für unnötige Bandbreite zu bezahlen. Deine Devices sind unmittelbar und über eine verschlüsselte Verbindung online. Wir kennen auch keine Nutzungsbeschränkungen oder Festverträge. Alle unsere Tarife sind monatlich anpass- und kündbar. Damit wird die Konnektivität via Mobilfunk zum unkomplizierten Alleskönner bei IoT-Lösungen und zur besseren Wahl für alle, die sich ein mobiles, zukunftsfähiges und flexibles IoT-Setup einrichten wollen.

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