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Router ausschalten – Strom sparen!

Viele unserer Kund:innen verwenden unsere SIM-Karten in einem Router. Diese funktionieren meist so reibungslos, dass man sie beinahe vergisst. Ein Router verbraucht aber auch dauernd Strom, weshalb es sich für die Umwelt und auch die Stromrechnung lohnen kann, sich ein paar Tipps anzugewöhnen. Besonders in der aktuellen Zeit nehmen auch wir persönlich unsere Verantwortung wahr und schalten unsere Router nachts aus. Wir zeigen euch, wieviel ihr dadurch einsparen könnt und wie einfach das in den eigenen vier Wänden umgesetzt werden kann.

 

So viel Energie verbraucht ein Router:

Wieviel euer spezifisches Gerät verbraucht hängt vom Gerätetyp ab. Ihr könnt den Verbrauch für euer Gerät ausrechnen, wenn ihr wisst, wieviel Watt an Leistung das Gerät verbraucht. Die Formel ist recht simpel: 

 

Leistung (W) x Betriebszeit (h) = Verbrauch in Wattstunden (Wh) : 1000 = Verbrauch in Kilowattstunden (kWh)

 

Beispiel: Eine 60 Watt Glühbirne, die eine Stunde lang leuchtet:

60 (W) x 1 (h) = 60 Wh : 1000 = 0.06 kWh 

 

Wenn auf eurem Gerät keine Leistung, dafür aber Volt (V) und Ampere (A) angegeben sind, könnt ihr die Leistung durch Multiplikation berechnen:

V x A = W

 

Ein moderner Router verbraucht im Dauerbetrieb zwischen 87 und 175 Kilowattstunden Strom im Jahr. Das entspricht ungefähr dem Verbrauch von 180 Waschgängen einer Waschmaschine oder 10’000 Handyladungen. In einem Jahr entspricht dieser Verbrauch ca. 18 Franken. Nächstes Jahr wird derselbe Verbrauch 23.50 kosten. Auch wenn es sich hier um kleine Beträge handelt, zeigt zumindest die Preiserhöhung im Folgejahr, dass eine Unterversorgung des Marktes real und Sparmassnahmen gefordert sind.

Nebst dem blossen Energieverbrauch profitiert auch die Umwelt davon, wenn wir unsere Geräte smarter und effizienter nutzen. Der CO2 Ausstoss eines Routers durch den reinen Stromverbrauch von 100 kWh pro Jahr entspricht in der Schweiz rund 12kg CO2 oder der Produktion von 1.2 kg Rindfleisch. Für uns Grund genug, unser Verhalten etwas anzupassen und für euch möglicherweise auch.

 

Buchenzweige mit Blättern
Der jährliche CO2 Ausstoss eines durchschnittlichen Routers entspricht ungefähr der Menge, die eine ausgewachsene Buche pro Jahr binden kann.

 

So viel Energie könnt ihr sparen, wenn ihr den Router ausschaltet:

Wenn ihr euren Router während der Nacht und in den Ferien ausschaltet, spart ihr rund einen Drittel der verbrauchten Energie ein. Um gleich bei den oben genannten Vergleichen anzuknüpfen: Das entspricht einer Ersparnis von 33 Kilowattstunden, 4.2 Kilogramm CO2 oder 3’300 Handyladungen. Natürlich lässt sich dieser Effekt noch steigern, wenn der Router konsequent ausgeschaltet wird, wenn niemand zuhause ist. Damit das so einfach wie möglich funktioniert, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Nutzt einen Kill-Switch

Viele Router werden diskret platziert und sind deshalb nicht immer leicht erreichbar. Das macht das ständige An- und Ausschalten mühsam und unattraktiv. Ihr könnt dem allerdings mit einer simplen Steckerleiste entgegenwirken. Mit dem Schalter der erreichbar platzierten Steckerleiste könnt ihr den Router und auch weitere Geräte direkt vom Haushaltsstrom trennen, wenn ihr ins Bett geht oder das Haus verlasst. 

Nutzt eine Zeitschaltung für euren Router

Installiert eine Zeitschaltuhr, um euren Router automatisch auszuschalten. Manche Router erlauben übrigens auch in ihren Einstellungen das Definieren von Betriebszeiträumen. Wie eine Zeitschaltuhr schaltet sich der Router so automatisch aus, wenn ihr beispielsweise eine Off-Time von 01:00 bis 09:00 definiert. An Arbeitstagen könnt ihr diese Zeit auch bis zum Feierabend strecken, wenn während dieser Zeit niemand zuhause ist.

Nutzt euren Router «on-demand»

Das ist bestimmt die aufwendigste Variante, sie spart aber auch am meisten Strom. Statt euren Router standardmässig laufen zu lassen, könnt ihr ihn auch gut erreichbar positionieren und ihn nur bei Bedarf einschalten. Auf diese Weise könnt ihr je nach Nutzung rund 85% der Energie einsparen. Besonders bei den kleineren und mobilen 5G-Routern lässt sich das recht einfach umsetzen. Eine Person verbringt in der Schweiz nämlich im Durchschnitt lediglich 3.5 Stunden pro Tag online.

 

Das gibt es zu beachten:

Bei uns schalten die meisten ihren Router während der Nacht aus, entweder über eine Zeitschaltung oder mit einer Steckerleiste. Die meisten Router sind allerdings so eingestellt, dass während der Nacht System- und Sicherheitsupdates installiert werden. Wenn ihr also euren Router regelmässig abschaltet, solltet ihr etwa alle 3 Monate eine Nacht Dauerbetrieb einplanen, damit sich der Router updaten kann, oder die Updates manuell ausführen.

Manche 5G-Router sind ausserdem mit einem Akku ausgestattet. Hier empfiehlt es sich den Akku bei 60% Ladung zu entfernen, wenn der Router längere Zeit stationär betrieben werden soll. So stellt ihr sicher, dass sich der Router auch ausschaltet, wenn ihr ihn vom Netz nehmt und schont ausserdem den Akku. Lässt sich der Akku nicht entfernen, solltet ihr den Router wie ein Smartphone behandeln und nicht konstant eingesteckt lassen.

 

Seid ihr dabei?

Wir haben uns angewöhnt, unsere Router bei Nichtgebrauch auszuschalten. Es gibt aber auch zahlreiche weitere Geräte, die unnötig Strom verbrauchen. Spielekonsolen und TVs im Standby und unbenutzt eingesteckte Ladegeräte sind weitere Beispiele. Alle diese Geräte addieren sich zusammen zu einem grossen Sparpotenzial, das sich mit wenig Aufwand realisieren lässt. 

Wir haben uns entschlossen unseren individuellen Beitrag zum Stromsparen zu leisten, weil wir das Netz und die Umwelt entlasten wollen. Wenn viele Menschen sich kleine Änderungen wie das Abschalten des Routers angewöhnen, kann die Versorgungssicherheit erhöht und unser ökologischer Fussabdruck weiter minimiert werden. Ein smartes Ziel, dem wir uns als smarter Provider natürlich anschliessen, ihr auch?

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