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«MVNO… Was?»

Das steckt hinter Digital Republic

Der Schweizer Mobilfunkmarkt wächst von Jahr zu Jahr um neue Anbieter, doch die Infrastruktur stellen nach wie vor die drei Netzbetreiber: Swisscom, Sunrise, Salt. Sind also alle restlichen Anbieter einfach Repliken der grossen Drei nur mit anderen Namen? Ist alles dasselbe?  Für den Konsumenten ist es schwierig zu erkennen, wer nun wirklich eigenständig ist oder wer eigentlich zu wem gehört. Denn solche Fragen tauchen in verlässlicher Regelmässigkeit immer wieder auf. Wir wollen möglicher Verwirrung entgegenwirken und sagen euch, welche Geschäftsmodelle es gibt und wie sich diese voneinander unterscheiden.

 

Alles dasselbe, heisst nur anders?

Eine berechtigte Frage, denn die physische Infrastruktur wird tatsächlich durch die drei Anbieter Swisscom, Sunrise und Salt betrieben. Diese drei Netzbetreiber (MNO, Mobile Network Operator) bauen und betreiben die Antennen, über die ihr telefoniert und surft. Die übrigen Anbieter, wie auch Digital Republic, mieten sich als sogenannte «Mobile Virtual Network Operator» (MVNO) in die Netze der MNOs ein und bieten über deren Infrastruktur ihre Tarife an. Zwischen den MVNOs gibt es allerdings einige Unterschiede.

 

Ein Stapel SIM-Karten vor weissem Hintergrund
Zumindest die SIM-Karten sehen alle gleich aus – Bei den Geschäftsmodellen zeigen sich die Unterschiede.

Tochter-MVNOs – Die Gleichen unter den anderen

Gewisse MVNOs werden tatsächlich als Tochterunternehmen von den Netzbetreibern selbst gegründet, um beispielsweise Discount-Preise anbieten zu können, ohne dabei die eigenen Produkte zu konkurrieren. In solch einem Fall kann also tatsächlich von einem «gleichen» Anbieter mit anderem Namen gesprochen werden, da die Einnahmen aus den verkauften Tarifen der gleichen Unternehmensgruppe zulaufen. Beispiele hierfür sind Wingo (Swisscom), GoMo (Salt) oder Yallo (Sunrise). Hier akzeptieren die Endkunden jeweils die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Mutterfirma (Swisscom, Salt oder Sunrise).

 

Branded Reseller – Die Diversen

Manchmal möchten Unternehmen ihren Kund:innen Konnektivität zum Vorzugspreis anbieten, ohne dabei gleich selbst zum Provider zu werden. Ob Supermarkt-Kette, Elektronikfachhandel oder Reisebüro: Branded Reseller verkaufen SIM-Karten und Tarife unter eigener Marke an ihre Kund:innen, nutzen aber nebst dem Netz eines grossen Anbieters oft auch noch gleich die Versandlogistik, den Kundendienst oder die Kundenverwaltung mit. Bekannte Vertreter dieser Gruppe sind etwa M-Budget Mobile, Coop-Mobile oder Aldi-Mobile. Häufig akzeptieren die Endkunden die Vertragsbedingungen der MNOs oder eines Tochter-MVNO. Somit gehören auch die Kundendaten häufig nicht dem Branded-Reseller.

 

MVNOs – Die Unabhängigen

In dieser Kategorie spielen Unternehmen wie Digital Republic, die sich in eines oder mehrere Netze der grossen Anbieter einmieten, ansonsten aber völlig unabhängig agieren. Sie entwickeln eigene Tarifmodelle sowie Softwarelösungen und verwalten alle Kundendaten und die Rechnungsstellung selbst. Grundsätzlich verhalten sich reine MVNOs genau wie MNOs, mit der Ausnahme des Betriebs der physischen Infrastruktur. Das erlaubt reinen MVNOs ihre Dienste und AGBs völlig unabhängig zu gestalten. Das Vertragsverhältnis besteht dabei ausschliesslich zwischen dem Endkunden und dem MVNO.

 

Smartphone von OnePlus mit geöffnetem SIM-Karten Slot
Alle Anbieter wollen sich diesen Platz sichern. – Die Kundschaft hat die Qual der Wahl.

 

Was habe ich als Nutzer:in davon?

Viele fragen sich, warum sie überhaupt einen MVNO in Betracht ziehen sollten, wenn doch die Infrastruktur sowieso von einem der grossen Drei angeboten wird. Macht man da als Nutzer:in nicht gezwungenermassen Abstriche bei einem MVNO? – Nicht immer, doch der Teufel liegt im Detail.

Grundsätzlich sollen Tochter-MVNOs dem Mutterkonzern nicht zu sehr konkurrieren, weswegen sich die Dienstleistung dieser MVNOs meist von den Standardlösungen des Mutterunternehmens unterscheidet. Die Angebote werden zu besonders tiefen Preisen, dafür häufig mit eingeschränktem Support angeboten oder der Angebotsumfang (Bsp. Datenvolumen, Netzstandard) wird reduziert. Wer hier aufpasst und genau das findet was er oder sie sucht, fährt mit diesen Unternehmen aber oft auch am günstigsten.

Bei den Branded Resellern profitiert ihr häufig von sekundären Benefits wie Treuepunkten oder Rabatten auf das übrige Segment des Anbieters (beispielsweise in Onlineshops). Auch die Branded Reseller zielen üblicherweise auf möglichst tiefe Preise, ihr Angebot und die AGBs richten sich aber oft nach jenen des Netzbetreibers. Die Kundendaten werden je nach Reseller ausserdem ebenfalls über den Netzbetreiber verwaltet. Wer eine unabhängige Lösung bevorzugt, sollte hier genau hinschauen.

Bei MVNOs wie Digital Republic profitiert ihr von einer völlig unabhängigen Angebotsgestaltung und könnt die Tarife entsprechend direkt mit jenen eines MNO vergleichen. Diese MVNOs müssen sich durch besondere Dienstleistungen von der Konkurrenz abheben, um bestehen zu können, weshalb ihr hier oft von besonderen Services profitiert. Bei Digital Republic heisst das: 

  • Unlimitiertes 5G Internet in einem modular abgestuften Tarifsystem, das ihr jederzeit selbst anpassen könnt, auch als eSIM und vollkommen digital.
  • Persönlicher und kompetenter Support, auch per Telefon.
  • Keine Mindestvertragslaufzeiten, Kündigungsfristen oder sonstige versteckte Kosten.
  • Self-Management. Als Kund:innen verwaltet ihr euer Abo selbständig, ohne euch durch lange Warteschlaufen telefonieren zu müssen.
  • So viele SIMs, wie ihr wollt – euch sind keine Grenzen gesetzt. Ihr müsst nicht jedes Mal einen neuen Vertrag abschliessen, wenn ihr ein neues Gerät (z.B. ein Tablet) mit einer SIM versorgen müsst. In eurem Kundenportal habt ihr jederzeit die Übersicht über alle SIMs in euren Geräten.
     
Nahaufnahme einer Mobilfunkantenne mit blauem Himmel im Hintergrund.
Das Einzige, das ein MVNO auslagert. Die physische Netzinfrastruktur.

Neben dem direkten Nutzen für die Kundschaft durch ein erweitertes Angebot spielen MVNOs aber auch auf dem Markt eine wichtige Rolle. Durch die zahlreichen virtuellen Anbieter wird der Konkurrenzdruck verstärkt, was zu tendenziell tieferen Preisen führt. Ausserdem haben Kund:innen mit einem MVNO wie Digital Republic die Möglichkeit, bei einem unabhängigen Unternehmen registriert zu sein, das nicht gleichzeitig auch die Infrastruktur betreibt. 

Wenn es also durchaus MVNOs gibt, die den Netzanbietern angehören, ist das längst nicht bei allen der Fall. Es lohnt sich Angebote zu vergleichen, einen Blick auf die AGBs zu werfen und die eigenen Bedürfnisse zu klären. Denn auch wenn die Anbietervielfalt auf den ersten Blick intransparent und unübersichtlich wirkt, steigt bei all den Angeboten immer auch die Chance eine besonders passende Lösung zu finden.

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